2. Platz Vorgartenwettbewerb: Familie Kiermeir in Kollbach (Petershausen)

Der Vorgarten der Familie Kiermeir ist ein schönes Beispiel dafür, dass Ordnung und Steine im Garten dennoch insektenfreundlich gestaltet sein können. Heimische Stauden, kleine Sträucher, Rosen und Wildkräuter bilden ein vielfältiges, buntes Beet und den größten Lebensraum. Eine niedrige Trockenmauer unterteilt die Staudenfläche in der Höhe und bietet kleinen Tieren wie Käfern oder auch Zauneidechsen ein Zuhause. Um den Wurzelfuß einer Birke führt ein Natursteinpflasterweg zum Eingang des Hauses. Der Weg ist minimal erhöht. Dadurch musste beim Bau nicht in den Wurzelraum des Baumes eingegraben werden. So wurden die Bedürfnisse der Bewohner in Einklang mit der Natur gebracht. Auf der kleinen Kiesfläche rund um den Baum haben sich Kräuter angesiedelt, die einen mageren Standort brauchen. Auch Insekten fühlen sich dort wohl.

 

Verwendete Pflanzen und Materialien

  • Rosen, Lavendel, Frauenmantel, Zwergastern, Nelken, Taglilien, Schafgarbe, Thymian, Silberblatt, Gartenmargeriten, Hortensien und anderen Stauden und Kräuter sorgen für Vielfalt im Garten.
  • Gelber Jura fügt sich hier ganz natürlich ein.

Pflege pro Monat

Circa 1 Stunde: Im Frühjahr sowie im Juli/August verblühte Pflanzenteile abschneiden, im November kälteempfindliche
Pflanzen abdecken, bei Bedarf Unkraut zupfen und bei großer Trockenheit gießen.

Das ist uns bei der Gartengestaltung wichtig

Wir wollen natürlich gärtnern und so Nützlinge anziehen. Außerdem soll von Frühjahr bis Herbst immer etwas blühen.

Darum gefällt uns unser Vorgarten

Wenn wir nach Hause kommen, bekommen wir gleich gute Laune. Die Pflanzen- und Farbenvielfalt wirken natürlich
und ergeben ein stimmiges Gesamtbild mit dem Haus im Hintergrund.