Vorgarten-Fotowettbewerb

6. Platz: Familie Hainz in Dachau

Der Garten der Familie Hain ist ein sehr gelungenes Vorher-Nachher-Beispiel. Mit relativ einfachen Mitteln wurde hier grau zu bunt. Vorher reichte eine graue Pflasterfläche bis zum Traufstreifen des Hauses, das wars. Es gab es kein Fleckchen Grün. Seit 2013 hat sich viel getan. Mittlerweile ist die gesamte Garagenzufahrt mit bepflanzten Töpfen übersäht. Das ist auch eine Möglichkeit Vielfalt zu schaffen, die auch leicht wieder versetzt werden kann und mobil ist. Die Kultivierung in Töpfen erfordert aber etwas Geschick, ist also nicht ganz einfach. Im Gegensatz zum Pflanzbeet sind in Töpfe der Platz, aber auch Wasser und Nährstoffe begrenzt. Das muss der Gärtner immer im Blick haben und zur rechten Zeit nachhelfen. Doch das ist nur ein Teil des Vorgartens. Ein Bereich vor dem Haus wurde außerdem „entpflastert“ und stattdessen eine bunte Blumenwiese angelegt. Dort wachsen Wiesenmalven, Klappertopf, Margeriten und vieles Buntes mehr über das sich Bienen und andere Insekten freuen.

 

Verwendete Pflanzen und Materialien

  • Die Blumenwiese besteht aus einheimischen Pflanzen, deren Samen bei Wanderungen gesammelt wurden.
  • Die Apfel- und Birnbäume wurden selbst veredelt (ca. 83 Sorten).
  • Sträucher wie Felsenbirne, Cornellkirsche, Weißdorn etc. stammen aus Baumschulen
  • Die Fugen zwischen den vorhandenen Pflastersteinen wird durch standortgerechte Trockenmagerpflanzen besiedelt.
  • Der Kies unterschiedlicher Körnung ist aus einem heimischen Kieswerk.

Pflege pro Monat

Circa 10 Stunden pro Monat

Das ist uns bei der Gartengestaltung wichtig

Einen naturnahen Lebensraum für Wildbienen und anderen Insekten anzubieten. Gerade im Vorgarten ist für uns keine andere Nutzung wichtig.

Darum gefällt uns unser Vorgarten

Im Vergleich zu den anderen Vorgärten haben wir einen artenreichen und lebendigen Garten, der durch gepflegte Wildheit heraussticht.